Edge Computing mit Container-Runtime auf Fahrzeugroutern.
- OCI-kompatibel
- Kubernetes-ready
- Zentrale Orchestrierung
- Hardware-Reduktion
Vollwertige Container-Runtime auf Fahrzeugroutern
- OCI- und Kubernetes-kompatibel
- Optimiert für eingebettete Hardware
- Stabil bei Strom- und Netzunterbrechungen
Edge Computing reduziert Bord-Hardware
- Nachrüstung ohne Fahrzeugzertifizierung
- Container ersetzen dedizierte Boxen
- Investitionsschutz für bestehende Router
Connecting to Edge Cloud
Container update available
Deploying container to vehicles
Container deployed
Lifecycle von Container und OS sauber getrennt
- Container-Rollouts zentral aus der Cloud
- Keine Firmware-Builds für App-Updates
- Eine Oberfläche für Geräte und Apps
Nachvollziehbarer Betrieb für Audits und Verkehrsverträge
- Containerstatus zentralisiert abrufbar
- OpenMetrics-Schnittstelle zu BI-Tools
- Bereit für CRA, NIS-2 und ISO 27001
Von klassischer Bord-IT zur Unwired Edge Cloud OS Plattform
Phase 1 – Klassische Bord-IT: 6 separate Systeme für PIS, APC, CCTV, WLAN, VPN und Diagnose. Jede App braucht eigene Hardware.
Phase 2 – Konsolidierung: Alle Einzelsysteme werden auf eine Plattform zusammengeführt.
Phase 3 – Eine Plattform: Passagier-WLAN, Network Monitoring, IDS / Edge Security, SDN, Advanced Firewalls, PIS, CCTV / AI CCTV, APC, Inventory, Vehicle Control.
Ihre Bord-Anwendungen als Container auf einer Plattform
Separate Hardware für jede Applikation an Bord. 6 Systeme, 6 Geräte.
Hardware-Konsolidierung auf Unwired Edge Cloud OS.
Die Edge Computing App-Landschaft auf einen Blick.

Leichtgewichtige Container-Runtime für Steuerung, Datenerfassung und IoT-Anwendungen. Optimiert für ressourcenschonenden Betrieb auf Fahrzeugroutern.

Volle Kubernetes-Kompatibilität für anspruchsvolle Bord-Anwendungen. Ideal für komplexe Workloads mit deklarativer Orchestrierung und Cloud-Native-Standards.
Edge Computing für Fahrzeugrouter: mehr als ein technisches Feature.
Kompatible Geräte.
FAQ
Was ist Edge Computing im Bus- und Bahnbetrieb
Edge Computing bedeutet, Daten dort zu verarbeiten, wo sie entstehen, statt sie an ein zentrales Rechenzentrum zu senden. Im Bus- und Bahnbetrieb läuft die Verarbeitung direkt auf dem Fahrzeugrouter, der ohnehin in jedem Fahrzeug verbaut ist. Mit einer Container-Runtime wie der Unwired Edge Compute Platform laufen Anwendungen wie Fahrgastinformationssysteme, automatische Fahrgastzählung, Videoüberwachung oder Diagnose als Container direkt auf diesem Router. Sie sind voneinander isoliert und werden zentral aus der Cloud verwaltet. Für Verkehrsunternehmen ergeben sich daraus drei zentrale Vorteile: weniger Bord-Hardware, schnellere Software-Updates und einfachere Compliance-Nachweise über die gesamte Vertragslaufzeit.
Welche Vorteile bietet Edge Computing für Verkehrsunternehmen konkret?
Edge Computing auf Fahrzeugroutern bietet Verkehrsunternehmen vier konkrete Vorteile. Erstens reduziert die Konsolidierung mehrerer Anwendungen auf einer Plattform den Hardwareaufwand pro Fahrzeug deutlich, weil dedizierte Steuergeräte entfallen. Zweitens beschleunigt die zentrale Cloud-Orchestrierung Software-Updates erheblich, ohne dass Fahrzeuge in die Werkstatt müssen. Drittens senken längere Hardware-Lebenszyklen und entkoppelte Software-Lebenszyklen die Gesamtkosten über typische Verkehrsvertragslaufzeiten von zehn bis fünfzehn Jahren. Viertens unterstützt die Edge Computing Compliance-Anforderungen wie den Cyber Resilience Act, NIS-2 und ISO 27001 strukturell, durch eindeutige Versionsnachweise, kontrollierte Zugriffe und zentrale Sicherheitsupdates.
Welche Anwendungen lassen sich als Container auf Fahrzeugroutern betreiben?
Auf Fahrzeugroutern lassen sich alle Bord-Anwendungen betreiben, die im Fahrzeug Daten verarbeiten oder Schnittstellen ansprechen. Typische Anwendungsfälle sind Fahrgastinformationssysteme, automatische Fahrgastzählung, Videoüberwachung mit KI-Analyse, Telemetrie- und Diagnoseanwendungen, Predictive Maintenance, lokale Datenvorverarbeitung von Sensorik und Bus-Daten, sowie VPN-Gateways und Sicherheitsfunktionen wie Intrusion Detection. Auch Drittanbieter-WLAN, Inventarisierung und Fahrzeugsteuerung über ITxPT lassen sich containerisieren.
Wie sicher sind Container im Fahrzeug und wie funktioniert die Isolation zwischen Anwendungen?
Container im Fahrzeug nutzen die etablierten Linux-Isolationsmechanismen Namespaces, cgroups und Capability-Sets. Speicher, CPU und Netzwerk sind klar voneinander abgegrenzt, ein Container kann andere Container nicht beeinflussen oder das Hostsystem kompromittieren. Zugriffe auf Hardware-Schnittstellen wie CAN-Bus oder GPS werden explizit pro Container freigegeben, nicht pauschal gewährt. Damit lassen sich Anwendungen verschiedener Anbieter sicher auf demselben Router betreiben, ohne dass ein Anbieter Einblick in die Container der anderen erhält. Edge Computing unterstützt Best-of-Breed-Strategien ohne komplexe Vertrauensvereinbarungen zwischen Lieferanten. Für Compliance-Anforderungen aus ISO 27001, NIS-2 und dem Cyber Resilience Act liefert die Plattform die strukturellen Voraussetzungen wie eindeutige Versionsadressierung, Audit-Logs und kontrollierten Schnittstellenzugriff.
Wie unterstützt Edge Computing die Anforderungen des Cyber Resilience Act?
Der Cyber Resilience Act verpflichtet Hersteller und Betreiber vernetzter Geräte ab Dezember 2027 zu lückenlosem Schwachstellenmanagement, regelmäßigen Sicherheitsupdates über den gesamten Produktlebenszyklus, vollständiger Software-Bill-of-Materials und Meldepflichten gegenüber ENISA innerhalb von 24 Stunden bei aktiv ausgenutzten Schwachstellen. Containerisierte Anwendungen auf einer zentral gemanagten Plattform decken diese Anforderungen strukturell ab. Jede Container-Version ist über Image-Digest eindeutig identifizierbar, Updates werden flottenweit protokolliert ausgerollt, Sicherheitspatches lassen sich gezielt priorisieren, und SBOMs werden pro Image gepflegt. Auch NIS-2-Anforderungen an Asset-Management, Patch-Management und Vorfallsdokumentation sind durch die zentrale Steuerung abgedeckt. So wird CRA-Compliance vom Projektthema zum laufenden Betriebsmerkmal.
Was ist der Unterschied zwischen OCI- und Kubernetes-Containern auf Fahrzeugroutern?
Die Edge Compute Platform unterstützt zwei Container-Standards mit unterschiedlichen Einsatzprofilen. OCI-Container, oft auch Docker-Container genannt, sind die leichtgewichtige Standardvariante. Sie eignen sich für IoT-Anwendungen, Telemetrie, Datenvorverarbeitung von Sensordaten und einfache Steuerungsanwendungen mit niedrigem Ressourcenbedarf. Die Startzeiten sind kurz, der Speicher- und CPU-Verbrauch gering, und sie laufen stabil auch auf eingebetteter Hardware mit begrenzten Ressourcen. Kubernetes-Container (auch als k8s bezeichnet) bieten dagegen die volle Cloud-Native-Funktionalität mit deklarativer Orchestrierung, Self-Healing und Skalierungsmechanismen. Sie eignen sich für High-End-Anwendungen mit komplexen Workloads, etwa wenn mehrere zusammenhängende Services orchestriert werden müssen. Für die meisten Bord-Anwendungen im Verkehrsbetrieb reicht die OCI-Variante aus, Kubernetes kommt vor allem dann zum Einsatz, wenn vorhandene Cloud-Anwendungen nahezu unverändert ins Fahrzeug übernommen werden sollen.

