Edge Computing mit Container-Runtime auf Fahrzeugroutern.

Mit Edge Computing auf dem Fahrzeugrouter betreiben Sie containerisierte Anwendungen direkt auf der vorhandenen Hardware. OCI- und Kubernetes-kompatibel, zentral aus der Cloud orchestriert, isoliert vom Hostsystem. Reduzieren Sie Bord-Hardware und beschleunigen Sie die Einführung neuer Software-Funktionen.
  • OCI-kompatibel
  • Kubernetes-ready
  • Zentrale Orchestrierung
  • Hardware-Reduktion
Container rx84a7d21f9 Running
WiFi Portal
Passenger-facing offline portal service
Health Check OK v2.8 Internal Reach
Container rx52n8c77q1 Running
Edge Analytics
Internal event processing and local insights
Health Check OK v1.6 Internal Reach
Add Container
Deploy a service to this network
Client Network Uplinks
WAN Bonding
Primary uplink cluster
5G Uplink
Fallback cellular access
NAT Network
Internal routed segment
Kubernetes Running
OCI Running
OCI und Kubernetes

Vollwertige Container-Runtime auf Fahrzeugroutern

Container für Bord-Anwendungen laufen direkt auf der Plattform, sicher isoliert vom Hostsystem. Die Runtime ist auf eingebettete Geräte optimiert und kommt mit den Eigenheiten mobiler Umgebungen zurecht: Stromausfälle, Verbindungsabbrüche, eingeschränkte Ressourcen.
  • OCI- und Kubernetes-kompatibel
  • Optimiert für eingebettete Hardware
  • Stabil bei Strom- und Netzunterbrechungen
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PIS
APC
Diagnostics
More
Hardware-Reduktion

Edge Computing reduziert Bord-Hardware

Anstatt jede Bord-Anwendung auf einem eigenen Steuergerät zu betreiben, laufen PIS, APC, Diagnose und weitere Funktionen als Container auf dem vorhandenen Fahrzeugrouter. Das spart Hardware-Slots, Verkabelung und Stromaufnahme im Fahrzeug, ohne Funktionalität einzubüßen.
  • Nachrüstung ohne Fahrzeugzertifizierung
  • Container ersetzen dedizierte Boxen
  • Investitionsschutz für bestehende Router
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Central Deployment

Connecting to Edge Cloud

Container update available

Deploying container to vehicles

Container deployed

Lifecycle-Management

Lifecycle von Container und OS sauber getrennt

Die Unwired Edge Cloud orchestriert Container über Tausende Fahrzeuge hinweg. Neue Versionen rollen Sie zentral aus, einzeln, in Gruppen oder flottenweit. Status, Ressourcenverbrauch und Logs jeder Container-Instanz sind aus der Cloud sichtbar, ohne Eingriff am Fahrzeug.
  • Container-Rollouts zentral aus der Cloud
  • Keine Firmware-Builds für App-Updates
  • Eine Oberfläche für Geräte und Apps
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Observability & Compliance

Nachvollziehbarer Betrieb für Audits und Verkehrsverträge

Compliance-relevante Anforderungen wie der Cyber Resilience Act, NIS-2 und ISO 27001 verlangen lückenlose Dokumentation, Versionsnachweise und Update-Pflichten über den Lebenszyklus. Container-basierte Bereitstellung liefert genau das: jede Version ist eindeutig adressiert, Rollouts protokolliert, Sicherheitsupdates zentral steuerbar.
  • Containerstatus zentralisiert abrufbar
  • OpenMetrics-Schnittstelle zu BI-Tools
  • Bereit für CRA, NIS-2 und ISO 27001
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Von klassischer Bord-IT zur Unwired Edge Cloud OS Plattform

Phase 1 – Klassische Bord-IT: 6 separate Systeme für PIS, APC, CCTV, WLAN, VPN und Diagnose. Jede App braucht eigene Hardware.

Phase 2 – Konsolidierung: Alle Einzelsysteme werden auf eine Plattform zusammengeführt.

Phase 3 – Eine Plattform: Passagier-WLAN, Network Monitoring, IDS / Edge Security, SDN, Advanced Firewalls, PIS, CCTV / AI CCTV, APC, Inventory, Vehicle Control.

Ihre Bord-Anwendungen als Container auf einer Plattform

01 — Klassische Bord-IT

Separate Hardware für jede Applikation an Bord. 6 Systeme, 6 Geräte.

PIS APC CCTV WLAN VPN Diagnose
02 — Konsolidierung

Hardware-Konsolidierung auf Unwired Edge Cloud OS.

03 — Eine Plattform, alle Anwendungen
Passagier-WLAN Network Monitoring IDS / Edge Security SDN Advanced Firewalls PIS CCTV / AI CCTV APC Inventory Vehicle Control

Die Edge Computing App-Landschaft auf einen Blick.

Drei Quellen, eine Plattform: Anwendungen von Unwired, Container von Partnern und eigene Apps aus Ihrer Entwicklung laufen auf demselben Fahrzeugrouter, einheitlich verwaltet und sauber voneinander isoliert.
Passagier-WLAN
Network Monitoring / Observability
SDN
IDS / Edge Security
3rd Party Device Provisioning
Advanced Firewalls
Unwired Edge Cloud OS & Unwired Edge Compute
Fahrgastinformation
Videoüberwachung / KI-Videoanalyse
Automatische Fahrgastzählung
Drittanbieter-WLAN
Inventarisierung
Fahrzeugsteuerung (Klima, Lichter, Kameras, ITxPT)
Unwired Edge Cloud OS & Unwired Edge Compute
OCI / Docker Container

Leichtgewichtige Container-Runtime für Steuerung, Datenerfassung und IoT-Anwendungen. Optimiert für ressourcenschonenden Betrieb auf Fahrzeugroutern.

Kubernetes

Volle Kubernetes-Kompatibilität für anspruchsvolle Bord-Anwendungen. Ideal für komplexe Workloads mit deklarativer Orchestrierung und Cloud-Native-Standards.

Unwired Edge Cloud OS & Unwired Edge Compute

Edge Computing für Fahrzeugrouter: mehr als ein technisches Feature.

Schnellere Time-to-Market
Container entkoppeln Anwendung und Betriebssystem. Neue Funktionen lassen sich in Wochen ausrollen, ohne Firmware-Build und ohne Werkstattbesuch.
Sichere Isolation
Container verschiedener Anbieter laufen isoliert auf demselben Router.
Cloud-Native-Standards
Standardwerkzeuge, Standard-Images, Standard-Prozesse.
Ohne Werkstattbesuch
Updates laufen over-the-air, Fahrzeuge bleiben im Linienbetrieb.
Vehicle-grade Robustheit
Optimiert für begrenzten Speicher, schwankendes Netz und harte Umgebungen.
Reduzierte Total Cost of Ownership
Container ersetzen Boxen, Cloud-Rollouts ersetzen Werkstattbesuche, Langzeitsupport ersetzt vorzeitigen Hardwaretausch. Wirkt über die gesamte Vertragslaufzeit.

Kompatible Geräte.

Bereits heute unterstützen wir eine Vielzahl von Geräten, und laufend kommen weitere hinzu. Die vollständige Übersicht aller unterstützten Geräte finden Sie hier.
Mehr erfahren

FAQ

Edge Computing bedeutet, Daten dort zu verarbeiten, wo sie entstehen, statt sie an ein zentrales Rechenzentrum zu senden. Im Bus- und Bahnbetrieb läuft die Verarbeitung direkt auf dem Fahrzeugrouter, der ohnehin in jedem Fahrzeug verbaut ist. Mit einer Container-Runtime wie der Unwired Edge Compute Platform laufen Anwendungen wie Fahrgastinformationssysteme, automatische Fahrgastzählung, Videoüberwachung oder Diagnose als Container direkt auf diesem Router. Sie sind voneinander isoliert und werden zentral aus der Cloud verwaltet. Für Verkehrsunternehmen ergeben sich daraus drei zentrale Vorteile: weniger Bord-Hardware, schnellere Software-Updates und einfachere Compliance-Nachweise über die gesamte Vertragslaufzeit.

Edge Computing auf Fahrzeugroutern bietet Verkehrsunternehmen vier konkrete Vorteile. Erstens reduziert die Konsolidierung mehrerer Anwendungen auf einer Plattform den Hardwareaufwand pro Fahrzeug deutlich, weil dedizierte Steuergeräte entfallen. Zweitens beschleunigt die zentrale Cloud-Orchestrierung Software-Updates erheblich, ohne dass Fahrzeuge in die Werkstatt müssen. Drittens senken längere Hardware-Lebenszyklen und entkoppelte Software-Lebenszyklen die Gesamtkosten über typische Verkehrsvertragslaufzeiten von zehn bis fünfzehn Jahren. Viertens unterstützt die Edge Computing Compliance-Anforderungen wie den Cyber Resilience Act, NIS-2 und ISO 27001 strukturell, durch eindeutige Versionsnachweise, kontrollierte Zugriffe und zentrale Sicherheitsupdates.

Auf Fahrzeugroutern lassen sich alle Bord-Anwendungen betreiben, die im Fahrzeug Daten verarbeiten oder Schnittstellen ansprechen. Typische Anwendungsfälle sind Fahrgastinformationssysteme, automatische Fahrgastzählung, Videoüberwachung mit KI-Analyse, Telemetrie- und Diagnoseanwendungen, Predictive Maintenance, lokale Datenvorverarbeitung von Sensorik und Bus-Daten, sowie VPN-Gateways und Sicherheitsfunktionen wie Intrusion Detection. Auch Drittanbieter-WLAN, Inventarisierung und Fahrzeugsteuerung über ITxPT lassen sich containerisieren.

Container im Fahrzeug nutzen die etablierten Linux-Isolationsmechanismen Namespaces, cgroups und Capability-Sets. Speicher, CPU und Netzwerk sind klar voneinander abgegrenzt, ein Container kann andere Container nicht beeinflussen oder das Hostsystem kompromittieren. Zugriffe auf Hardware-Schnittstellen wie CAN-Bus oder GPS werden explizit pro Container freigegeben, nicht pauschal gewährt. Damit lassen sich Anwendungen verschiedener Anbieter sicher auf demselben Router betreiben, ohne dass ein Anbieter Einblick in die Container der anderen erhält. Edge Computing unterstützt Best-of-Breed-Strategien ohne komplexe Vertrauensvereinbarungen zwischen Lieferanten. Für Compliance-Anforderungen aus ISO 27001, NIS-2 und dem Cyber Resilience Act liefert die Plattform die strukturellen Voraussetzungen wie eindeutige Versionsadressierung, Audit-Logs und kontrollierten Schnittstellenzugriff.

Der Cyber Resilience Act verpflichtet Hersteller und Betreiber vernetzter Geräte ab Dezember 2027 zu lückenlosem Schwachstellenmanagement, regelmäßigen Sicherheitsupdates über den gesamten Produktlebenszyklus, vollständiger Software-Bill-of-Materials und Meldepflichten gegenüber ENISA innerhalb von 24 Stunden bei aktiv ausgenutzten Schwachstellen. Containerisierte Anwendungen auf einer zentral gemanagten Plattform decken diese Anforderungen strukturell ab. Jede Container-Version ist über Image-Digest eindeutig identifizierbar, Updates werden flottenweit protokolliert ausgerollt, Sicherheitspatches lassen sich gezielt priorisieren, und SBOMs werden pro Image gepflegt. Auch NIS-2-Anforderungen an Asset-Management, Patch-Management und Vorfallsdokumentation sind durch die zentrale Steuerung abgedeckt. So wird CRA-Compliance vom Projektthema zum laufenden Betriebsmerkmal.

Die Edge Compute Platform unterstützt zwei Container-Standards mit unterschiedlichen Einsatzprofilen. OCI-Container, oft auch Docker-Container genannt, sind die leichtgewichtige Standardvariante. Sie eignen sich für IoT-Anwendungen, Telemetrie, Datenvorverarbeitung von Sensordaten und einfache Steuerungsanwendungen mit niedrigem Ressourcenbedarf. Die Startzeiten sind kurz, der Speicher- und CPU-Verbrauch gering, und sie laufen stabil auch auf eingebetteter Hardware mit begrenzten Ressourcen. Kubernetes-Container (auch als k8s bezeichnet) bieten dagegen die volle Cloud-Native-Funktionalität mit deklarativer Orchestrierung, Self-Healing und Skalierungsmechanismen. Sie eignen sich für High-End-Anwendungen mit komplexen Workloads, etwa wenn mehrere zusammenhängende Services orchestriert werden müssen. Für die meisten Bord-Anwendungen im Verkehrsbetrieb reicht die OCI-Variante aus, Kubernetes kommt vor allem dann zum Einsatz, wenn vorhandene Cloud-Anwendungen nahezu unverändert ins Fahrzeug übernommen werden sollen.

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