Häufig gestellte Fragen zur Unwired Edge Cloud.
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FAQ nach Themen geordnet.
Lösungen
Automatische Fahrgastzählung
FAQ
Was ist automatische Fahrgastzählung (AFZ) und wer liefert bei dieser Lösung was?
Automatische Fahrgastzählung (AFZ) erfasst Ein- und Aussteiger automatisch und ermittelt so die Belegung der Fahrzeuge. Bei dieser Lösung sind die Aufgaben klar getrennt: INTERAUTOMATION liefert die Zählsensorik und die AFZ-Bordrechnerapplikation, die die eigentliche Zählung übernimmt. Die Unwired Edge Cloud stellt die Plattform: Sie betreibt die Zählanwendung über Unwired Edge Compute als Container auf dem zentralen Fahrzeugrouter, überträgt die Daten zur Zentrale und verwaltet die Geräte über das Gerätemanagement. Unwired liefert also keine eigenen Zählsensoren, sondern Hosting, Konnektivität und Betrieb für die Lösung von INTERAUTOMATION.
Wie genau zählt das System und sind die Daten für die Einnahmeaufteilung nutzbar?
Die Zählsysteme von INTERAUTOMATION erreichen Genauigkeiten von bis zu 99% nach VDV 457 v2.1. Diese Genauigkeit ist üblicherweise gefordert, damit Zähldaten in Einnahmeaufteilungsverfahren genutzt werden, statt sie über Stichproben hochzurechnen. Die Unwired Edge Cloud überträgt die erfassten Werte zuverlässig an Ihr Backend. Maßgeblich für die Genauigkeit ist die Sensorik von INTERAUTOMATION; Unwired stellt sicher, dass die Daten vollständig und zeitnah dort ankommen, wo sie ausgewertet werden.
Wie werden die Zähldaten aus dem Fahrzeug zuverlässig in die Zentrale übertragen?
Die Belegungsdaten werden über die Vehicle-to-ground-Verbindung der Unwired Edge Cloud übertragen. WAN-Bonding bündelt dafür mehrere Mobilfunkanbieter zu einem gemeinsamen Uplink. Fällt ein Carrier aus, läuft der Datenverkehr automatisch über die verbleibenden Verbindungen. So erreichen die Daten das Backend auch auf schlecht versorgten Strecken zuverlässig. Reißt die Verbindung dennoch kurz ab, puffert das Fahrzeug die Zählungen lokal und überträgt sie nach, sobald wieder Signal anliegt. Es gehen keine Zählungen verloren.
Wie wird die automatische Fahrgastzählung über eine ganze Flotte ausgerollt?
Der Rollout läuft zentral über das Gerätemanagement der Unwired Edge Cloud. Die Zählanwendung wird als Container auf die Fahrzeugrouter ausgespielt, neue Geräte übernehmen ihre Konfiguration per Zero-Touch-Provisioning nach der Auslieferung automatisch. Ein Technikereinsatz im Fahrzeug ist nicht nötig. Konfigurationen und Updates verteilen Sie flottenweit, auch wenn einzelne Fahrzeuge zwischenzeitlich offline sind; sie werden beim nächsten Einsatz nachgezogen. So lässt sich die Zählung über viele Fahrzeuge gleichzeitig in Betrieb nehmen.
Warum brauchen Verkehrsunternehmen wegen des Deutschlandtickets automatische Fahrgastzählung?
Mit dem Deutschlandticket verliert der einzelne Ticketverkauf als Verteilungsschlüssel an Bedeutung. Die Einnahmen werden zunehmend nachfrageorientiert verteilt, und die Grundlage dafür sind tatsächliche Fahrgastzahlen. Immer mehr Ausschreibungen verlangen Belegungsdaten der Fahrzeuge. Eine automatische Fahrgastzählung nach VDV 457 v2.1 liefert diese Daten dauerhaft und genau, statt sie über seltene Stichproben hochzurechnen. Wer früh nachrüstet, erfüllt aktuelle Anforderungen und ist auf eine nachfrageorientierte Aufteilung vorbereitet.
Kann derselbe Fahrzeugrouter neben der Zählung auch Passagier-WLAN bereitstellen?
Ja. Der zentrale Fahrzeugrouter führt mehrere Anwendungen gleichzeitig in getrennten Containern aus. Neben der Zählung von INTERAUTOMATION kann derselbe Router Passagier-WLAN mit einem anpassbaren Captive Portal bereitstellen, Netzwerkfunktionen übernehmen und Telemetriedaten liefern. Die Anwendungen laufen in voneinander isolierten Containern mit zugewiesenen Ressourcen, sodass sie sich die Hardware teilen, ohne sich gegenseitig zu beeinträchtigen. So ersetzt ein Router mehrere Einzelgeräte, was Hardware, Verkabelung und Wartung im Fahrzeug reduziert.
Werden bei der automatischen Fahrgastzählung personenbezogene Daten erfasst?
ein. Die Sensoren zählen Ein- und Aussteiger anonym; sie erfassen keine personenbezogenen Daten und identifizieren keine Personen. Erhoben werden ausschließlich Zähl- und Belegungswerte je Fahrt und Haltestelle, die für Einnahmeaufteilung, Verkehrsplanung und Auslastungsanzeige genutzt werden. Die Unwired Edge Cloud überträgt diese Werte über die Vehicle-to-ground-Verbindung ins Backend und verarbeitet selbst keine Fahrgastidentitäten. Für den Betrieb gelten die nach ISO 27001 zertifizierten Sicherheitsprozesse von Unwired Networks.
Bahnunternehmen
FAQ
Welche Anforderungen aus typischen Bahn-Lastenheften erfüllt die Plattform ohne Eigenentwicklung?
Die Plattform deckt zentrale Lastenheft-Positionen ab: Passagier-WLAN mit Captive Portal, Login-Verfahren und Inhalten; Bord-Land-Kommunikation über mehrere Carrier und Starlink; Verfügbarkeits-Berichte über Observability; Gerätemanagement mit Audit-Funktion; Hardware nach EN 50155, EN 50121 und EN 45545. Unwired Networks ist Internet Service Provider und übernimmt TKG- und DSGVO-Verantwortung. ISO 9001 und ISO 27001 sind zertifiziert. NIS2- und CLC/TS-50701-Anforderungen sind plattformseitig adressiert. In der Vergabe-Phase reicht es, die Funktionsmerkmale zu spezifizieren — die Erfüllung läuft über die Plattform und das Partner-Ökosystem.
Erfüllt die eingesetzte Hardware EN 50155, EN 50121 und EN 45545?
Die Plattform läuft auf Fahrzeugroutern und Access Points mehrerer Hardware-Partner. Deren Geräte erfüllen EN 50155 (Vibrationsfestigkeit, Spannungstoleranz, elektronische Einrichtungen auf Schienenfahrzeugen), EN 50121 (elektromagnetische Verträglichkeit im Bahnumfeld) und EN 45545-2 (Brandschutz in Schienenfahrzeugen). Zertifizierungs-Belege liegen beim jeweiligen Hardware-Hersteller. Sie spezifizieren die Funktionsmerkmale aus dem Lastenheft, die Cloud-Plattform bleibt hardware-agnostisch. Die Hardware-Wahl erfolgt aus dem Pool zertifizierter Partner-Geräte.
Wie unterstützt die Plattform NIS2-, CRA- und CLC/TS-50701-Anforderungen?
Die Plattform ist nach Zero-Trust-Prinzipien aufgebaut, mit dokumentierter STRIDE-Bedrohungsmodellierung. Unwired Networks ist nach ISO 9001 und ISO 27001 zertifiziert. Konfigurations-Templates, Versionshistorie und granulare Zugriffsrechte adressieren die Anforderungen aus CLC/TS 50701 (Railway Cybersecurity, gestützt auf IEC 62443-3-2 und -3-3). Für NIS2 sind die operativen Bausteine — Risikomanagement, Vorfallsmeldung, Update-Prozesse — auf die Plattform abbildbar: Konfigurations- und Update-Historie, Zugriffsprotokolle und Inventardaten sind zentral abrufbar. Für den EU Cyber Resilience Act (CRA, Hauptpflichten ab Dezember 2027) decken langer Software-Support, Vulnerability-Handling über den Produktlebenszyklus, signierte automatische Sicherheitsupdates und kontrollierte Software-Lieferkette die zentralen Kontroll-Achsen ab.
Wie lange erhalten wir Software-Updates und Sicherheits-Patches?
Mindestens zehn Jahre Software-Support für unterstützte Hardware-Plattformen, inklusive Sicherheits-Patches und funktionaler Updates. Die Cloud-Komponenten werden kontinuierlich gewartet und weiterentwickelt; APIs sind versionsstabil ausgelegt mit dokumentierten Deprecation-Pfaden, damit angeschlossene Systeme (BI, Monitoring, Reporting-Pipelines) über Versionswechsel hinweg funktionieren. Investitionsschutz ist Vertragsbestandteil, nicht Roadmap-Versprechen.
Wie weisen wir vertraglich zugesagte Verfügbarkeiten gegenüber dem Besteller nach?
Verfügbarkeitsbelege entstehen aus kontinuierlich erfassten Telemetriedaten: Uplink-Erreichbarkeit, WLAN-Sitzungen pro Fahrzeug, Geräte-Heartbeat, Konfigurations-Konsistenz. Aus diesen Daten lassen sich monatliche oder quartalsweise Verfügbarkeits-Berichte für den Besteller generieren. Granularität reicht bis hinunter zu einzelnen Fahrzeugen und Streckenabschnitten; das hilft bei der Lokalisierung von Funklöchern und schwach angebundenen Strecken.
Was bedeutet Zero Touch Configuration im Bahnbetrieb konkret?
Beim ersten Einschalten authentifiziert sich der Fahrzeugrouter per Zertifikat gegen die Cloud-Plattform und holt seine Konfiguration. Im Bahnbetrieb bedeutet das: Die Werkstatt baut das Gerät ein, schließt die Antennen an, fertig. Konfigurations- und Anwendungs-Stand werden gepullt, sobald der Mobilfunk- oder Festnetz-Uplink steht. Bei Hardware-Tausch im laufenden Betrieb wird das Ersatzgerät durch dasselbe Verfahren in Betrieb genommen, ohne dass IT-Personal vor Ort sein muss.
Busunternehmen
FAQ
Wie bleibt das Passagier-WLAN im Bus auch bei wechselnder Mobilfunkabdeckung stabil?
Die Unwired Edge Cloud kombiniert über WAN-Bonding mehrere Mobilfunkanbieter zu einem gemeinsamen Uplink. Fällt ein Carrier in einer Senke oder hinter einer Tunneleinfahrt aus, läuft der Datenverkehr automatisch über die verbleibenden Verbindungen. Dadurch bleibt das Passagier-WLAN auch dann erreichbar, wenn einzelne Anbieter eine Strecke schlecht abdecken, und betriebliche Anwendungen wie ITCS oder Ticketing profitieren von der gleichen Anbindung.
Wie lässt sich Passagier-WLAN in einer gemischten Busflotte zentral ausrollen?
Der Rollout erfolgt zentral über das Gerätemanagement der Unwired Edge Cloud. Neue Router werden per Zero-Touch-Konfiguration nach Auslieferung aktiviert, ohne dass ein Techniker in den Bus muss. Konfigurationen, WLAN-Profile und Captive-Portal-Inhalte werden flottenweit ausgespielt, auch über verschiedene Bus- und Router-Generationen hinweg. Updates lassen sich asynchron verteilen, sodass Fahrzeuge, die gerade offline sind, beim nächsten Einsatz nachgezogen werden. So lassen sich Standardisierung und gemischte Hardware gleichzeitig abbilden.
Welche rechtlichen Pflichten übernimmt Unwired als Internet Service Provider im Bus?
Unwired betreibt das Passagier-WLAN als regulierter Internet Service Provider in den unterstützten Ländern. Damit übernehmen wir die Verantwortung für die TKG-konforme Bereitstellung des Internetzugangs, die Inhaltsfilterung und die Pflichten gegenüber Aufsichtsbehörden. Für Sie als Verkehrsbetrieb bedeutet das, dass das Risiko unzulässiger Inhalte über das Fahrgastnetz nicht bei Ihnen liegt. Die Bereitstellung erfolgt DSGVO-konform, inklusive nachvollziehbarer Protokollierung und klar getrennter Netze für Fahrgäste, Personal und Betriebsanwendungen.
Wie wird die Betriebskommunikation für ITCS, Ticketing und Fahrerterminal stabil gehalten?
Betriebsanwendungen wie ITCS-Anbindung, elektronisches Ticketing oder das Fahrerterminal teilen sich denselben Fahrzeugrouter wie das Passagier-WLAN, laufen aber in eigenen VLANs sauber getrennt vom Fahrgastnetz. Über Multi-Carrier-Failover stehen zwei oder mehr Mobilfunkanbieter parallel zur Verfügung; bei Ausfall eines Carriers übernimmt sofort ein anderer. So bleibt die Verbindung zur Leitstelle auch in Funklöchern oder bei lokalen Netzstörungen erhalten, ohne dass für jede Anwendung ein eigenes Backup-Modem oder eine separate Leitung beschafft werden muss.
Wie hilft die Plattform bei NIS2- und Compliance-Anforderungen im ÖPNV?
Die Unwired Edge Cloud unterstützt NIS2-pflichtige Verkehrsbetriebe an mehreren Stellen: Prozesse und Lieferung sind nach ISO 9001 und ISO 27001 zertifiziert, sicherheitskritische Netze lassen sich von Fahrgast- und Servicenetzen per VLAN sauber trennen, und Observability-Daten liefern eine belastbare Grundlage für Ereignisdokumentation und Audit. Updates und Sicherheitskorrekturen werden über das zentrale Gerätemanagement zeitnah in die Flotte gebracht. Damit lassen sich Anforderungen aus dem Sektor Transport und Verkehr strukturiert nachweisen.
Lässt sich die Plattform später um AFZ, Fahrgastinformation oder On-Board-CCTV erweitern?
Bordrouter der Unwired Edge Cloud verfügen über eine integrierte Containerumgebung, in der zusätzliche Anwendungen sicher und isoliert laufen. Automatische Fahrgastzählung, Fahrgastinformationssysteme nach IBIS-IP oder Anbindungen für On-Board-CCTV lassen sich nachträglich aktivieren, ohne dass dafür neue Hardware im Fahrzeug verbaut werden muss. Die Anwendungen werden zentral ausgerollt, mit dem restlichen System aktualisiert und durch das Gerätemanagement gemeinsam verwaltet. So bleibt die Plattform für zukünftige Anforderungen offen, ohne im Erstprojekt überdimensioniert zu werden.
Wie wird die Verbindungsqualität der Busflotte im laufenden Betrieb überwacht?
Die Observability-Funktionen der Unwired Edge Cloud erfassen Telemetrie zu Modems, Signalqualität, Bandbreite, Verbindungsabbrüchen, Gerätestatus und Konfigurationsausrollungen. Das Betriebsteam sieht in Echtzeit, welche Busse online sind, welche Modems häufig die Funkzelle wechseln und welche Geräte Auffälligkeiten zeigen. Historische Daten unterstützen die Ursachenanalyse bei wiederkehrenden Problemen, etwa auf bestimmten Linien oder mit bestimmten Carriern. Über OpenMetrics-Schnittstellen lassen sich die Daten in bestehende Monitoring- und Reporting-Systeme integrieren.
Captive Portal
FAQ
Kann das Captive Portal in bestehende Systeme und Datenquellen integriert werden?
Ja. Das Captive Portal lässt sich über offene Schnittstellen mit bestehenden Systemen und externen Datenquellen verbinden. So können Betreiber Inhalte wie Fahrgastinformationen, Content-Feeds, Kontaktoptionen oder weitere Serviceelemente zentral einbinden und im Portal ausspielen. Das reduziert manuellen Pflegeaufwand, vermeidet Insellösungen und sorgt dafür, dass das Portal sauber in bestehende Betriebs- und IT-Landschaften eingebettet werden kann.
Wie erfüllt das Captive Portal Anforderungen an Compliance, Barrierefreiheit und gesetzliche Vorgaben?
Das Unwired Captive Portal ist so gestaltet, dass es die im öffentlichen Verkehr üblichen Anforderungen an Datenschutz, Sicherheit und Barrierefreiheit vollständig erfüllt. Personenbezogene Daten werden gemäß DSGVO verarbeitet, sodass der gesamte Anmelde- und Verbindungsprozess für Fahrgäste transparent und sicher bleibt.
Für die barrierefreie Nutzung erfüllt das Portal die Richtlinien der WCAG Level AA. Dadurch können Fahrgäste mit unterschiedlichen Bedürfnissen den Dienst ohne Einschränkungen verwenden.
Die Kommunikation zwischen Fahrzeuggeräten und der Unwired Edge Cloud ist durchgehend verschlüsselt. Zudem wird die Plattform nach ISO 9001 und ISO 27001 betrieben, was ein hohes Niveau an Informationssicherheit und Qualitätsmanagement sicherstellt.
Damit können Betreiber das Portal verlässlich in Umgebungen einsetzen, in denen klare gesetzliche und branchenspezifische Anforderungen gelten – und gleichzeitig sicherstellen, dass alle relevanten Standards eingehalten werden.
Welche Daten-, Analyse- und Monitoringfunktionen bietet das Captive Portal?
Das Unwired Captive Portal greift auf eine umfassende Telemetrie-Infrastruktur in der Unwired Edge Cloud zurück. Betreiber erhalten detaillierte Einblicke in die Nutzung des Fahrgast-WLANs – darunter Sitzungsdauer, Datenverbrauch, Nutzeraktivität und die Qualität der Verbindungen über die gesamte Flotte hinweg. Zusätzlich werden Gerätestatus, SIM-Performance und verfügbare Uplinks kontinuierlich überwacht, sodass der Zustand des Systems jederzeit transparent ist.
Die Telemetrie basiert auf offenen Standards wie OpenTelemetry und Prometheus. Dadurch können Betreiber ihre Daten flexibel auswerten und visualisieren. Dashboards lassen sich vollständig selbst gestalten oder gemeinsam mit Unwired entwickeln – je nachdem, welche Anforderungen das Betriebs- oder IT-Team hat.
Durch diesen standardbasierten Ansatz entstehen klare, anpassbare Analysewerkzeuge, die helfen, eine stabile und zuverlässige Konnektivität im Fahrzeug sicherzustellen.
Wie lässt sich das Captive Portal in die Flottenhardware und das Gerätemanagement integrieren?
Das Unwired Captive Portal ist vollständig in die zertifizierte Fahrzeughardware eingebunden, die über die Unwired Edge Cloud verwaltet wird. Die Geräte verbinden sich automatisch mit der Plattform, sodass das Portal zentral eingerichtet, aktualisiert und gepflegt werden kann – ganz ohne Eingriffe vor Ort.
Gestaltungs- und Inhaltsänderungen werden „over the air“ an jedes Fahrzeug verteilt. Betreiber behalten dabei volle Flexibilität: Eine gesamte Flotte kann ein gemeinsames Portal nutzen, einzelne Fahrzeuggruppen können eigene Varianten erhalten, und bei Bedarf lässt sich auch für einzelne Busse oder Züge ein spezifisches Portal bereitstellen. Änderungen können also sowohl global als auch sehr fein granular ausgerollt werden.
In Kombination mit dem cloudbasierten Gerätemanagement – für Firmware, Konnektivität und Anwendungen – stellt diese Integration sicher, dass jedes Fahrzeug stets die korrekte und aktuellste Version des Fahrgastportals bereitstellt.
Welche Möglichkeiten bietet das Captive Portal für Gestaltung und Nutzererlebnis?
Das Unwired Captive Portal lässt sich über einen grafischen Editor flexibel gestalten. Betreiber können mehrseitige Portale erstellen und diese mit verschiedensten Elementen ausstatten – etwa Fahrgastinformationen, Live-Karten, Notfall-Buttons, Support-Formularen oder anderen interaktiven Bausteinen.
Darüber hinaus können externe Datenquellen eingebunden werden, um dynamische Inhalte wie Echtzeit-Serviceinformationen oder Hinweise von Partnern direkt im Portal anzuzeigen. Alle Anpassungen erfolgen zentral in der Unwired Edge Cloud, sodass Layouts, Funktionen oder zusätzliche Komponenten jederzeit ohne Programmieraufwand ergänzt werden können.
Das Portal erfüllt die Anforderungen der WCAG Level AA und unterstützt mehrsprachige Inhalte. Dadurch entsteht ein zugängliches, übersichtliches und für alle Fahrgäste leicht nutzbares WLAN-Einstiegserlebnis.
Wie schnell lässt sich das Captive Portal für unsere Flotte einrichten und anpassen?
Das Unwired Captive Portal ist innerhalb weniger Minuten einsatzbereit. Sobald das Gerät im Fahrzeug mit der Unwired Edge Cloud verbunden ist, kann das Portal sofort aktiviert und über die Cloud-Oberfläche gestaltet werden. Farben, Logos und Layout lassen sich zentral anpassen – ohne Programmierung und ohne zusätzliche Tools. Alle Änderungen werden direkt in der gesamten Flotte übernommen.
Durch diese schnelle Einrichtung können Betreiber ein einheitliches, professionelles WLAN-Erlebnis für Fahrgäste bereitstellen, ohne großen Aufwand und ohne externe Entwicklungsressourcen.
Edge Computing
FAQ
Was ist Edge Computing im Bus- und Bahnbetrieb
Edge Computing bedeutet, Daten dort zu verarbeiten, wo sie entstehen, statt sie an ein zentrales Rechenzentrum zu senden. Im Bus- und Bahnbetrieb läuft die Verarbeitung direkt auf dem Fahrzeugrouter, der ohnehin in jedem Fahrzeug verbaut ist. Mit einer Container-Runtime wie der Unwired Edge Compute Platform laufen Anwendungen wie Fahrgastinformationssysteme, automatische Fahrgastzählung, Videoüberwachung oder Diagnose als Container direkt auf diesem Router. Sie sind voneinander isoliert und werden zentral aus der Cloud verwaltet. Für Verkehrsunternehmen ergeben sich daraus drei zentrale Vorteile: weniger Bord-Hardware, schnellere Software-Updates und einfachere Compliance-Nachweise über die gesamte Vertragslaufzeit.
Welche Vorteile bietet Edge Computing für Verkehrsunternehmen konkret?
Edge Computing auf Fahrzeugroutern bietet Verkehrsunternehmen vier konkrete Vorteile. Erstens reduziert die Konsolidierung mehrerer Anwendungen auf einer Plattform den Hardwareaufwand pro Fahrzeug deutlich, weil dedizierte Steuergeräte entfallen. Zweitens beschleunigt die zentrale Cloud-Orchestrierung Software-Updates erheblich, ohne dass Fahrzeuge in die Werkstatt müssen. Drittens senken längere Hardware-Lebenszyklen und entkoppelte Software-Lebenszyklen die Gesamtkosten über typische Verkehrsvertragslaufzeiten von zehn bis fünfzehn Jahren. Viertens unterstützt die Edge Computing Compliance-Anforderungen wie den Cyber Resilience Act, NIS-2 und ISO 27001 strukturell, durch eindeutige Versionsnachweise, kontrollierte Zugriffe und zentrale Sicherheitsupdates.
Welche Anwendungen lassen sich als Container auf Fahrzeugroutern betreiben?
Auf Fahrzeugroutern lassen sich alle Bord-Anwendungen betreiben, die im Fahrzeug Daten verarbeiten oder Schnittstellen ansprechen. Typische Anwendungsfälle sind Fahrgastinformationssysteme, automatische Fahrgastzählung, Videoüberwachung mit KI-Analyse, Telemetrie- und Diagnoseanwendungen, Predictive Maintenance, lokale Datenvorverarbeitung von Sensorik und Bus-Daten, sowie VPN-Gateways und Sicherheitsfunktionen wie Intrusion Detection. Auch Drittanbieter-WLAN, Inventarisierung und Fahrzeugsteuerung über ITxPT lassen sich containerisieren.
Wie sicher sind Container im Fahrzeug und wie funktioniert die Isolation zwischen Anwendungen?
Container im Fahrzeug nutzen die etablierten Linux-Isolationsmechanismen Namespaces, cgroups und Capability-Sets. Speicher, CPU und Netzwerk sind klar voneinander abgegrenzt, ein Container kann andere Container nicht beeinflussen oder das Hostsystem kompromittieren. Zugriffe auf Hardware-Schnittstellen wie CAN-Bus oder GPS werden explizit pro Container freigegeben, nicht pauschal gewährt. Damit lassen sich Anwendungen verschiedener Anbieter sicher auf demselben Router betreiben, ohne dass ein Anbieter Einblick in die Container der anderen erhält. Edge Computing unterstützt Best-of-Breed-Strategien ohne komplexe Vertrauensvereinbarungen zwischen Lieferanten. Für Compliance-Anforderungen aus ISO 27001, NIS-2 und dem Cyber Resilience Act liefert die Plattform die strukturellen Voraussetzungen wie eindeutige Versionsadressierung, Audit-Logs und kontrollierten Schnittstellenzugriff.
Wie unterstützt Edge Computing die Anforderungen des Cyber Resilience Act?
Der Cyber Resilience Act verpflichtet Hersteller und Betreiber vernetzter Geräte ab Dezember 2027 zu lückenlosem Schwachstellenmanagement, regelmäßigen Sicherheitsupdates über den gesamten Produktlebenszyklus, vollständiger Software-Bill-of-Materials und Meldepflichten gegenüber ENISA innerhalb von 24 Stunden bei aktiv ausgenutzten Schwachstellen. Containerisierte Anwendungen auf einer zentral gemanagten Plattform decken diese Anforderungen strukturell ab. Jede Container-Version ist über Image-Digest eindeutig identifizierbar, Updates werden flottenweit protokolliert ausgerollt, Sicherheitspatches lassen sich gezielt priorisieren, und SBOMs werden pro Image gepflegt. Auch NIS-2-Anforderungen an Asset-Management, Patch-Management und Vorfallsdokumentation sind durch die zentrale Steuerung abgedeckt. So wird CRA-Compliance vom Projektthema zum laufenden Betriebsmerkmal.
Was ist der Unterschied zwischen OCI- und Kubernetes-Containern auf Fahrzeugroutern?
Die Edge Compute Platform unterstützt zwei Container-Standards mit unterschiedlichen Einsatzprofilen. OCI-Container, oft auch Docker-Container genannt, sind die leichtgewichtige Standardvariante. Sie eignen sich für IoT-Anwendungen, Telemetrie, Datenvorverarbeitung von Sensordaten und einfache Steuerungsanwendungen mit niedrigem Ressourcenbedarf. Die Startzeiten sind kurz, der Speicher- und CPU-Verbrauch gering, und sie laufen stabil auch auf eingebetteter Hardware mit begrenzten Ressourcen. Kubernetes-Container (auch als k8s bezeichnet) bieten dagegen die volle Cloud-Native-Funktionalität mit deklarativer Orchestrierung, Self-Healing und Skalierungsmechanismen. Sie eignen sich für High-End-Anwendungen mit komplexen Workloads, etwa wenn mehrere zusammenhängende Services orchestriert werden müssen. Für die meisten Bord-Anwendungen im Verkehrsbetrieb reicht die OCI-Variante aus, Kubernetes kommt vor allem dann zum Einsatz, wenn vorhandene Cloud-Anwendungen nahezu unverändert ins Fahrzeug übernommen werden sollen.
Fahrzeughersteller
FAQ
Warum ist eine herstellerunabhängige Plattform für Fahrzeughersteller in Ausschreibungen wichtig?
In öffentlichen Verkehrsausschreibungen sind Netzwerkanforderungen oft rigide vorgegeben, von geforderten Schnittstellen bis zu Normen wie EN 50155. Ist die Netzwerksoftware an einen einzigen Gerätehersteller gebunden, schränkt das die Auswahl passender Hardware stark ein und kann Angebote unmöglich machen. Die Unwired Edge Cloud arbeitet herstellerunabhängig: Unwired Edge Cloud OS läuft auf Geräten mehrerer Hersteller, etwa Netmodule/Belden, Teltonika oder Televic. Sie wählen je Ausschreibung die Geräte, die Lastenheft und Kalkulation am besten treffen, und das Gerätemanagement bleibt über alle Projekte hinweg dasselbe.
Wie verkürzt die Unwired Edge Cloud die Inbetriebnahme neuer Fahrzeuge?
Konfigurationen werden zentral in der Plattform hinterlegt, als vorkonfigurierte Profile je Fahrzeugtyp. In der Fertigung wird das Gerät nur eingebaut und verkabelt; sobald es online geht, übernimmt es seine Konfiguration per Zero Touch Configuration automatisch. Manuelle Einrichtung je Fahrzeug entfällt, ebenso der Technikereinsatz für die Netzwerk-Inbetriebnahme. Die ersten Fahrzeuge einer Serie prüfen Sie über Self-Service-QA und die Observability der Plattform, danach läuft der Rollout in Serie. So bleibt die Netzwerkausstattung im Takt der Fertigung und gefährdet keine Liefertermine.
Wie senkt Ferndiagnose die RMA-Kosten während der Gewährleistung eines Fahrzeugs?
Ohne Sicht auf das Gerät im Feld wird bei einer Störungsmeldung häufig ausgebaut, eingeschickt und getauscht, auch wenn die Hardware fehlerfrei ist. Die Observability der Unwired Edge Cloud liefert Telemetrie, Metriken und Logs von jedem Gerät, in Echtzeit und historisch. Ihr Service erkennt aus der Ferne, ob ein Fehler an Hardware, Konfiguration oder Anwendung liegt, und behebt Software- und Konfigurationsfehler per OTA-Update, ohne dass das Fahrzeug in die Werkstatt muss. Unnötige Rücksendungen, Ersatzgeräte und Vor-Ort-Einsätze entfallen, und die RMA-Quote über die Gewährleistung sinkt.
Können betriebliche und Fahrgast-Anwendungen im selben physischen Netzwerk betrieben werden?
Ja. Die Plattform trennt betriebliche IoB-Anwendungen, etwa Telemetrie oder Fahrgastzählung, und Komfortdienste wie Passagier-WLAN sicher voneinander, über VLANs und softwaredefinierte Netzwerke im selben physischen Netz. Sie müssen keine zwei getrennten Netzwerke verbauen, was Verkabelung, Geräte und Platz im Fahrzeug spart und die Auslegung vereinfacht. Die Trennung ist zentral konfiguriert und über alle Fahrzeuge einer Serie identisch, was auch die Abnahme durch den Betreiber erleichtert.
Welche Dokumentation liefert Unwired für Ausschreibungen und Abnahmen mit?
Zur Lieferung gehört die technische Dokumentation, die Ausschreibungen und Abnahmen üblicherweise verlangen: MTBF-Angaben zu den Geräten, Spezifikationsblätter, QA-Testberichte und ein technischer Implementierungsplan für Ihr Projekt. Ihre Projektteams reichen die Unterlagen direkt in Angebots- und Abnahmeprozesse weiter, statt sie aus mehreren Quellen zusammenzustellen. Ergänzend unterstützt technische Pre-Sales-Beratung bei der Auslegung, damit die angebotene Lösung die Anforderungen des Lastenhefts trifft. Details zum Umfang je Projekt klären Sie mit unserem Team.
Wie lange werden verbaute Netzwerkgeräte mit Software-Updates versorgt?
Unwired Edge Cloud OS liefert über zehn Jahre Software- und Sicherheitsupdates, deutlich über typische Gewährleistungs- und Wartungszeiträume hinaus. Die Software wird fortlaufend an neue Sicherheitsstandards angepasst, einschließlich der Anforderungen des EU Cyber Resilience Act (Verordnung (EU) 2024/2847). Erreicht ein Gerät sein End-of-Life, ersetzen Sie es herstellerunabhängig durch eine kompatible Alternative, ohne Plattformwechsel und ohne Neuentwicklung der Konfiguration. Für Sie als Hersteller heißt das: Die Netzwerkausstattung Ihrer Fahrzeuge bleibt über die Einsatzdauer aktuell, sicher und wartbar.
Wie übergibt der Fahrzeughersteller das Netzwerk nach der Auslieferung an den Betreiber?
Die Unwired Edge Cloud ist auf Self-Service-Betrieb ausgelegt. Nach der Übergabe verwaltet der Betreiber Portale, Netzkonfigurationen und Updates eigenständig: Das Captive Portal pflegt er über ein grafisches CMS im eigenen Erscheinungsbild, Updates spielt er per OTA über die Flotte aus, und die Observability zeigt den Zustand von Geräten, Uplinks und Anwendungen. Sie übergeben ein System, das der Betreiber ohne Spezialwissen bedienen kann, und bleiben von wiederkehrenden Betriebsaufgaben entlastet. Bei Bedarf steht der Unwired-Support dem Betreiber direkt zur Seite.
Eignet sich die Unwired Edge Cloud für Bushersteller ebenso wie für Zughersteller?
Ja. Die Plattform deckt die typischen Konnektivitätsfälle in Schienenfahrzeugen und Bussen ab: Passagier-WLAN mit Captive Portal, stabile Fahrzeug-zu-Land-Kommunikation über WAN-Bonding und Anwendungen wie Fahrgastzählung oder Fahrgastinformation als Container. Die Hardware wird je Fahrzeugtyp und Ausschreibung gewählt, Plattform, Gerätemanagement und Rollout-Prozess bleiben identisch. Hersteller, die sowohl Züge als auch Busse ausstatten, arbeiten damit über alle Produktlinien hinweg mit einem einheitlichen System.
Welche Anwendungen lassen sich als Container auf dem Fahrzeugrouter ausliefern?
Der Fahrzeugrouter führt Anwendungen als OCI-Container aus, isoliert vom Hostsystem und zentral aus der Cloud orchestriert. Für anspruchsvollere Virtualisierungen unterstützt die Plattform auch Kubernetes-Container. Aus einem wachsenden Partner-Ökosystem stehen automatische Fahrgastzählung und Fahrgastinformationssysteme bereit; eigene Anwendungen Ihrer Kunden lassen sich ebenso paketieren. Für Sie als Hersteller bedeutet das weniger dedizierte Rechner im Fahrzeug: Funktionen, die früher eigene Hardware brauchten, laufen als Software auf vorhandenen Geräten, und neue Funktionen lassen sich nachträglich ergänzen, ohne das Fahrzeug umzubauen.
Gerätemanagement
FAQ
Was ist Gerätemanagement für Fahrzeugflotten und was leistet eine Cloud-Plattform dabei?
Gerätemanagement für Fahrzeugflotten bezeichnet die zentrale Verwaltung von Netzwerkgeräten wie Routern und Access Points über die gesamte Flotte hinweg. Eine Cloud-Plattform übernimmt dabei Inventarisierung, Konfiguration, Software-Updates, Statusüberwachung und Rollout neuer Geräte. Statt jedes Gerät manuell vor Ort einzurichten, definieren Sie Konfigurationen und Update-Strategien einmal zentral und rollen sie auf einzelne Geräte, Gruppen oder die gesamte Flotte aus. Die Unwired Edge Cloud bündelt diese Aufgaben in einer herstellerunabhängigen Plattform, die auf den Dauerbetrieb in Verkehrsflotten ausgelegt ist.
Was ist der Unterschied zwischen Gerätemanagement und Zero-Touch-Provisioning?
Zero-Touch-Provisioning beschreibt die automatische Erstkonfiguration eines neuen Geräts beim ersten Einschalten, ohne manuellen Eingriff vor Ort. Gerätemanagement ist der übergeordnete Begriff: Es umfasst Zero-Touch-Provisioning als Teil des Rollouts, geht aber darüber hinaus und beinhaltet auch laufende Konfigurationsänderungen, OTA-Updates, Inventarisierung, Statusüberwachung und Lifecycle-Management. Zero-Touch-Provisioning ist also eine Funktion innerhalb des Gerätemanagements, nicht ein Ersatz dafür. Beide Konzepte sind in der Unwired Edge Cloud integriert.
Welche Hersteller von Routern und Access Points unterstützt das Gerätemanagement der Unwired Edge Cloud?
Die Unwired Edge Cloud ist herstellerunabhängig konzipiert und unterstützt Geräte zahlreicher führender Hersteller im Verkehrssektor, darunter Lanner, Teltonika, Televic, Belden, Duagon, Teldat, Kontron, Westermo und Antonics. Voraussetzung ist, dass auf dem Gerät Unwired Edge Cloud OS läuft. Neue Hersteller und Modelle werden typischerweise innerhalb von einem bis drei Monaten integriert. Form-Fit-Function-Kompatibilität erlaubt es, Geräte unterschiedlicher Lieferanten in derselben Flotte zu mischen oder einzelne Modelle später durch andere zu ersetzen, ohne das Gerätemanagement neu aufzusetzen.
Wie funktioniert das OTA-Update von Routern und Netzwerkgeräten in der Flotte?
OTA-Updates (Over-the-Air) liefern Betriebssystem-, Software- und Sicherheitsupdates über die Cloud direkt an die Netzwerkgeräte in der Flotte. Im Gerätemanagement der Unwired Edge Cloud werden Updates zunächst paketiert, dann an Testgruppen ausgespielt und nach Freigabe auf die gesamte Flotte verteilt. Offline-Fahrzeuge holen ausstehende Updates automatisch nach, sobald sie wieder Verbindung haben. So bleiben tausende Geräte ohne Werkstattbesuche oder Vor-Ort-Einsätze auf einheitlichem Software-Stand. Über zehn Jahre garantierte Update-Lieferung sichern die Geräte über die Fahrzeug-Lebensdauer ab.
Kann ich mit dem Gerätemanagement auch die Netzwerkkonfiguration der Fahrzeuge steuern?
Ja. Die Netzwerkkonfiguration ist Teil des Gerätemanagements und wird über dieselbe Cloud-Plattform ausgerollt. Parameter wie VLANs, Uplinks, VPN-Verbindungen, Firewall-Regeln und WLAN-Einstellungen pflegen Sie an einer zentralen Stelle und weisen sie einzelnen Geräten, Gruppen oder ganzen Flotten zu. Änderungen werden konsistent verteilt und auch von Offline-Geräten beim nächsten Online-Gehen übernommen. Die zugrunde liegenden Netzwerk-Funktionen wie WAN-Bonding oder SD-WAN sind eigenständige Capabilities der Plattform und werden ebenfalls über das Gerätemanagement konfiguriert.
Wie viele Netzwerkgeräte lassen sich über das Gerätemanagement der Unwired Edge Cloud verwalten?
Die Plattform ist auf Skalierung ausgelegt. Vom Pilotbetrieb mit wenigen Geräten bis zu Flotten mit tausenden Routern und Access Points läuft die Verwaltung auf derselben Architektur. Gruppenbasierte Konfigurationen, Bulk-Aktionen und parallele Rollouts sorgen dafür, dass der Aufwand nicht linear mit der Flottengrösse wächst. Mandanten, Standorte und Linien lassen sich hierarchisch abbilden, Rechte und Sichten pro Team einrichten. So bleibt die Verwaltung übersichtlich, auch wenn die Flotte über die Jahre stark wächst.
Erfüllt das Gerätemanagement der Unwired Edge Cloud Sicherheits- und Compliance-Anforderungen?
Unwired Networks ist ISO 9001 und ISO 27001 zertifiziert. Sicherheitsprinzipien wie Zero Trust und STRIDE-basierte Bedrohungsmodellierung sind in Plattform und Betriebssystem verankert. Alle Konfigurationsänderungen und Update-Verläufe werden protokolliert und sind für Audits dokumentierbar. Verkehrsbetreiber, die NIS-2 oder vergleichbare Vorgaben erfüllen müssen, finden in der Unwired Edge Cloud eine konforme Grundlage. Lückenlose Update-Lieferung über zehn Jahre und länger sorgt dafür, dass auch im Spätbetrieb der Geräte die Sicherheitslage aufrechterhalten werden kann.
Wie integriert sich das Gerätemanagement in bestehende IT-Systeme und Tools?
Die Plattform ist API-first konzipiert: Jede Funktion in der Oberfläche ist auch über REST-API erreichbar. Damit lassen sich ITSM-Systeme, Beschaffungstools, Inventarverwaltungen, CI/CD-Pipelines und bestehende Monitoring-Stacks ohne Custom-Entwicklung anbinden. Massenrollouts, regelmässige Konfigurationsprüfungen oder die automatische Geräte-Anlage aus Beschaffungssystemen lassen sich automatisieren. Standardisierte Schnittstellen statt proprietärer Protokolle sorgen dafür, dass die Plattform sich in Ihre Toolchain einfügt, statt ein neues Silo zu erzeugen.
Observability
FAQ
Was bedeutet Observability für Netzwerke und Anwendungen einer Fahrzeugflotte?
Observability bezeichnet die durchgängige Sichtbarkeit aller Netzwerk- und Anwendungsebenen einer Fahrzeugflotte. Modems, Router, Container und Anwendungen werden kontinuierlich über Metriken, Telemetrie und Events erfasst. Im Gegensatz zu reinem Online/Offline-Monitoring lässt sich nicht nur erkennen, dass eine Störung auftritt, sondern auch wo und warum. Daten werden über offene Standards wie Prometheus, OpenMetrics und socket.io bereitgestellt und sind in jedes bestehende Monitoring- oder ITSM-Tool integrierbar. Für Verkehrsbetriebe bedeutet das schnellere Diagnose, belegbares SLA-Reporting und faktenbasierte Anbietersteuerung.
Wie ergänzen sich Observability und Gerätemanagement in der Unwired Edge Cloud?
Gerätemanagement steuert Konfiguration, Provisionierung und Software-Aktualisierung der Geräte einer Flotte. Observability liefert die kontinuierliche Sichtbarkeit auf den laufenden Zustand: Metriken, Telemetrie, Verläufe, Health-Daten. Beide Bausteine sind komplementär. In der Unwired Edge Cloud teilen sie sich die Datenbasis: ein Gerät, das per Zero-Touch-Provisioning ausgerollt wurde, liefert Observability-Daten ab dem ersten Boot ohne weitere Konfiguration. Wer beide Bausteine kombiniert, betreibt Konfiguration und Beobachtung der Flotte aus einer Plattform statt aus parallelen Tool-Stacks.
Welche SIM-Karten- und Modem-Probleme lassen sich mit Observability erkennen?
Die Unwired Edge Cloud liefert pro Modem den aktiven SIM-Slot, IMSI, ICCID, Signalqualität (RSSI, RSRQ, RSRP, SINR) und die SIM-Switching-Historie. Damit werden defekte SIM-Karten an wiederholten Switching-Vorgängen oder unerklärlichen Signalverlusten erkennbar. Falsches Roaming in Grenznähe wird über die Anbieter-Registrierung pro Karte sichtbar. Auch ineffizientes Switching zwischen zwei SIM-Karten im selben Modem lässt sich diagnostizieren. Operatoren können entsprechende Alerts in ihrem bestehenden Monitoring-Tool über die Metrics API definieren, ohne dass eine zusätzliche Konsole notwendig wäre.
Lässt sich nachweisen, dass ein Mobilfunkanbieter vertraglich zugesicherte Bandbreite nicht liefert?
Drosselungen zeigen sich typischerweise als plötzlicher Throughput-Einbruch auf einen festen Wert, beispielsweise 64 kbit/s, zu wiederkehrenden Zeitpunkten im Abrechnungszyklus. Die Metrics API zeichnet Bandbreite, Paketverlust und Latenz pro Modem und SIM kontinuierlich auf. In WAN-Bonding-Setups mit mehreren Modems wird sichtbar, welche SIM gedrosselt wurde und welche weiter mit voller Geschwindigkeit liefert. In Grafana oder einem anderen Visualisierungs-Tool sind solche Muster im Throughput-Verlauf direkt erkennbar. Reklamationen beim Anbieter lassen sich mit konkreten Zeiträumen und Werten belegen.
Wie unterstützt Observability das SLA-Reporting im öffentlichen Verkehr?
Ausschreibungen und Verkehrsverträge enthalten zunehmend KPIs zur Verfügbarkeit von Passagier-WLAN, Erreichbarkeit von Captive Portal oder Uptime einzelner Geräte. Die Metrics API der Unwired Edge Cloud stellt die zugrundeliegenden Zeitreihen über die OpenMetrics-API bereit und liefert damit eine reproduzierbare Datenbasis. SLA-Reports entstehen automatisiert statt aus manuellen Stichproben. Aufgabenträger, Aufsichtsstellen und interne Reviews erhalten belegbare Verfügbarkeits- und Performance-Werte mit voller Verlaufstransparenz, auch für zurückliegende Berichtszeiträume.
Welche Monitoring-Tools lassen sich an die Unwired Edge Cloud anbinden?
Alle Beobachtungsdaten werden über offene Standards bereitgestellt: Prometheus und OpenMetrics für Zeitreihen, socket.io für Echtzeit-Events. Damit sind Grafana, Datadog, Nagios, Zabbix, Google Cloud Monitoring und Azure Monitor ohne Vendor-Adapter direkt anbindbar. Eigene ITSM- und BI-Stacks lesen die Werte ebenfalls direkt aus. Für den Einstieg steht eine integrierte Prometheus-Konsole in der Edge Cloud zur Verfügung. Auf Anfrage erstellen wir Dashboards und Alerting-Regeln gemeinsam mit Ihrem Team, basierend auf Mustern aus realen Verkehrsbetrieben.
Können auch Drittanbieter-Geräte im Fahrzeug-LAN mit der Observability erfasst werden?
Ja. Der Edge-Router führt im lokalen LAN eine kontinuierliche Discovery aller erreichbaren Geräte durch und überwacht ihre Erreichbarkeit per ICMP-Ping mit Round-Trip-Time und Paketverlust. Switches, Kameras, Ticketautomaten, Drucker oder Screens werden so im Inventar dokumentiert, ohne dass auf den Geräten ein Agent installiert sein muss. Die Daten werden als Prometheus-Metriken exportiert und sind Teil der gesamten Observability-Sicht. Damit ergänzt die Plattform das Gerätemanagement um Coverage über fremde Hardware-Hersteller hinaus, ohne fragmentierte Monitoring-Inseln.
Welche Sicherheits- und Compliance-Anforderungen erfüllt die Observability-Plattform?
Unwired Networks ist nach ISO 27001 und ISO 9001 zertifiziert. Daten werden ausschließlich in EU-Rechenzentren gehalten. Datenpfade sind auditfähig, was Nachweise gegenüber Aufgabenträgern, internen Compliance-Stellen und externen Auditoren erleichtert. Die Plattform ist auf NIS-2- und GDPR-konformen Betrieb ausgelegt. Authentifizierung, Datenhaltung und API-Zugriffe folgen Zero-Trust-Prinzipien. Auch in regulierten Beschaffungskontexten lässt sich die Observability ohne separate Compliance-Audits einsetzen, da die Zertifikate als Nachweis vorgelegt werden können.
Passagier WLAN für Busse
FAQ
Was kostet Passagier-WLAN für eine Busflotte pro Fahrzeug und Monat?
Der laufende Standardbetrieb kostet aktuell 9.90 EUR pro Bus und Monat. Enthalten sind Plattformzugang, Captive Portal, Gerätemanagement, Softwareupdates und die ISP-Haftung durch Unwired Networks. Einmalig fallen 750 EUR für die Einrichtung Ihres Mandanten und das Anlegen des Captive Portals an. SIM-Karten und Mobilfunkverträge stellen Sie als Busunternehmen selbst bereit. Hardware können Sie bei Bedarf separat über uns beziehen, in unterschiedlichen Gerätekategorien je nach Anforderung. Für individuelle Sonderanforderungen oder größere Flotten erhalten Sie auf Anfrage ein abgestimmtes Angebot.
Wie funktioniert der Rollout des Passagier-WLAN in bestehenden Bussen?
Die Inbetriebnahme pro Fahrzeug dauert in der Regel nur wenige Minuten. Das Gerät wird eingebaut, mit Strom versorgt und meldet sich automatisch bei der Plattform an. Captive Portal, Konfiguration und SIM-Einstellungen werden per Zero-Touch-Rollout aus der Cloud geladen. Sie müssen keine Kommandozeile bedienen, keine Konfigurationsdateien pflegen und keinen Vor-Ort-Servicepartner beauftragen. Eine Flotte von 100 Bussen lässt sich damit oft innerhalb weniger Tage produktiv schalten, abhängig nur von Ihren internen Einbauterminen.
Können wir das Captive Portal im eigenen Corporate Design betreiben?
Ja, das Captive Portal wird in Ihrem Corporate Design betrieben. Logo, Farbschema, Typografie und Begrüßungstexte passen Sie in einem grafischen Editor selbst an. Vorgefertigte Widgets decken die gängigen Anwendungsfälle ab: Login, AGB-Bestätigung, Fahrplanhinweise, Kontaktformulare, Mehrsprachigkeit. Änderungen werden zentral gepflegt und flottenweit ausgerollt, ohne dass einzelne Fahrzeuge angefasst werden müssen. Das Captive Portal wird so zu einem Markenkanal, nicht nur zu einer technischen Pflichtseite.
Ist das Passagier-WLAN im Bus DSGVO-konform und rechtssicher?
Ja. Unwired Networks tritt als Internet Service Provider auf und übernimmt damit die Verantwortung für den Internetzugang, einschließlich Inhaltsfilterung und gesetzlich geforderter Protokollierung. Das Captive Portal erfüllt die Anforderungen der DSGVO, des deutschen und österreichischen TKG, des Digital Services Act sowie relevanter NIS-2-Vorgaben. Einwilligungsdialoge, Datenschutzinformationen und Löschfristen sind vorkonfiguriert. Als Busunternehmen müssen Sie keine eigene Rechtsprüfung für jede Änderung durchführen, solange Sie die bereitgestellten Standardbausteine nutzen.
Funktioniert das Bus-WLAN auch auf Überlandlinien mit schlechter Abdeckung?
Für stabile Verbindungen auf Überlandlinien empfehlen wir grundsätzlich WAN-Bonding. Dabei werden mehrere Mobilfunk-Uplinks gleichzeitig genutzt und die Datenpakete intelligent über alle verfügbaren Verbindungen verteilt. Das erhöht Bandbreite und Verfügbarkeit deutlich, gerade in Gebieten mit wechselnder Netzabdeckung. Viele gängige Busrouter unterstützen WAN-Bonding bereits hardwareseitig. Als Busunternehmen buchen Sie das Feature optional hinzu, den Bonding-Server betreiben und pflegen wir. Zusätzlich bleibt der On-Board-Teil des Captive Portal auch bei kurzen Unterbrechungen verfügbar, sodass Fahrgäste Fahrpläne und Servicehinweise weiter aufrufen können.
Sind wir an einen bestimmten Hardwarehersteller für das Bus-WLAN gebunden?
Nein. Die Plattform ist hardwareunabhängig konzipiert. Das Gerätemanagement unterstützt Geräte mehrerer Hersteller in einer einzigen Oberfläche. Sie entscheiden pro Ausschreibung oder Fahrzeugtyp, welche Hardware am wirtschaftlichsten ist, ohne eine parallele Software-Plattform aufbauen zu müssen. Ein späterer Wechsel des Hardwareanbieters ist möglich, ohne dass das Captive Portal oder die Observability neu aufgebaut werden müssten. Das reduziert Abhängigkeiten und stärkt Ihre Verhandlungsposition gegenüber Herstellern.
Passagier-WLAN für den Zugbetrieb
FAQ
Wie funktioniert Passagier-WLAN im Zug auch bei schwankender Netzabdeckung?
Passagier-WLAN im Zug bleibt dann stabil, wenn nicht nur ein einzelner Uplink genutzt wird. Unwired kombiniert dafür mehrere Verbindungen wie 5G, LTE oder Satellit über WAN-Bonding zu einem belastbaren Gesamtuplink. Fällt eine Verbindung aus oder verschlechtert sich die Netzqualität, kann der Datenverkehr automatisch über andere verfügbare Verbindungen weitergeführt werden. So verbessert sich die Verfügbarkeit des WLAN auch auf anspruchsvollen Strecken mit wechselnder Netzabdeckung deutlich.
Wie lässt sich Passagier-WLAN in Zügen zentral verwalten und ausrollen?
Die Bereitstellung und der Betrieb erfolgen zentral über die Unwired Edge Cloud. Neue Geräte können per Zero Touch Configuration in Betrieb genommen werden, ohne dass jede Konfiguration manuell vor Ort durchgeführt werden muss. Einstellungen, Richtlinien und neue Funktionen lassen sich flottenweit ausrollen und über OTA Updates aktuell halten. Das reduziert den Aufwand für Rollout, Betrieb und Wartung erheblich und sorgt für konsistente Setups über unterschiedliche Fahrzeuge und Hardwareplattformen hinweg.
Wie flexibel lässt sich das Captive Portal für Passagier-WLAN anpassen?
Das Captive Portal lässt sich an das Corporate Design und die Anforderungen des Betreibers anpassen, ohne dass dafür individuelle Softwareentwicklung erforderlich ist. Logos, Farben, Inhalte, Sprachen und Widgets können zentral gepflegt und aktualisiert werden. Dadurch lässt sich das Portal nicht nur als WLAN-Zugang nutzen, sondern auch als digitaler Kommunikationskanal für Fahrgastinformationen, Servicehinweise oder Kampagnen. Änderungen können zentral verwaltet und ohne komplexe Rollout-Prozesse auf die gesamte Flotte übertragen werden.
Wie stellt Unwired Datenschutz und einen rechtssicheren Betrieb im Passagier-WLAN sicher?
Für den Betrieb von Passagier-WLAN sind Datenschutz, Informationssicherheit und klar getrennte Netze entscheidend. Unwired unterstützt die Trennung von öffentlichem Fahrgastnetz und internen Fahrzeug- oder Betriebsnetzen, damit sicherheitskritische Systeme sauber isoliert bleiben. Verschlüsselte Verbindungen, zentrale Richtlinien und kontrollierte Zugriffskonzepte helfen dabei, regulatorische Anforderungen zuverlässig umzusetzen. Ergänzt wird das durch zertifizierte Prozesse nach ISO 9001 und ISO 27001, die Qualitätsmanagement und Informationssicherheit strukturell absichern.
Wie lässt sich die Qualität und Sicherheit des Passagier-WLAN im laufenden Betrieb überwachen?
Mit den Observability-Funktionen der Unwired Edge Cloud lässt sich der Zustand von Netzwerkgeräten, Uplinks, Containern und Anwendungen kontinuierlich überwachen. Betreiber erhalten Telemetrie, Metriken und Health Checks zu Bandbreite, Signalqualität, Verbindungsstatus, Rollout-Status und weiteren Betriebsdaten in Echtzeit und historisch auswertbar. Das hilft nicht nur bei der Entstörung, sondern auch dabei, Risiken, Auffälligkeiten und Betriebszustände nachvollziehbar zu dokumentieren.
Gerade im Kontext von CRA und NIS2 wird diese Transparenz wichtiger: Betreiber müssen Sicherheits- und Betriebsereignisse schneller erkennen, bewerten und in belastbare Prozesse überführen. Durch offene Standards wie Prometheus/OpenMetrics und APIs lassen sich die Daten in bestehende Monitoring-, Alerting- und Reporting-Systeme integrieren. So entsteht eine belastbare Grundlage, um Servicequalität zu sichern, Vorfälle schneller einzugrenzen und regulatorische Anforderungen mit einer besseren Datenbasis zu unterstützen.
Welche zusätzlichen Funktionen lassen sich über das Passagier-WLAN hinaus auf dem Fahrzeug bereitstellen?
Moderne Fahrzeugrouter können heute weit mehr als Konnektivität bereitstellen. Mit Container-Virtualisierung lassen sich zusätzliche Applikationen direkt auf dem Router ausführen, ohne dass dafür separate Hardware erforderlich ist. Unwired unterstützt dafür offene Standards wie OCI und Kubernetes, sodass Anwendungen flexibel bereitgestellt, zentral verwaltet und per OTA Updates aktualisiert werden können. So wird der Fahrzeugrouter zu einer Edge-Computing-Plattform, auf der sich neue Services schnell ausrollen und bestehende Systeme effizient erweitern lassen.
SD-WAN
FAQ
Was bedeutet SD-WAN für eine Fahrzeugflotte konkret?
SD-WAN (Software-Defined WAN) trennt die Steuerungsebene des Netzwerks von der Datenebene. Sie definieren Routing-Regeln, Uplink-Prioritäten und Sicherheits-Policies zentral, die Plattform übersetzt das in konkrete Konfiguration auf jedem Fahrzeugrouter. Für Verkehrsbetreiber bedeutet das: mehrere Mobilfunk-Carrier, Starlink und Festnetz parallel pro Fahrzeug, Konfigurationsänderungen flottenweit ausrollbar, Passagier-WLAN und Betriebsanwendungen sicher voneinander getrennt. Statt jeden Router einzeln zu konfigurieren, arbeiten Sie auf Flotten-Ebene.
Was ist der Unterschied zwischen SD-WAN und WAN-Bonding in der Unwired Edge Cloud?
WAN-Bonding ist die Technik, die Bandbreite mehrerer Uplinks zu einer logischen Verbindung aggregiert. SD-WAN ist die übergeordnete Disziplin: Sie regelt zentral, welche Uplinks ein Fahrzeugrouter nutzt, welche Verkehrstypen welche Bandbreite bekommen, wie Konfigurationen ausgerollt werden und wie das Netz gegen Betriebsdaten segmentiert ist. WAN-Bonding läuft als Capability innerhalb von SD-WAN. Details zu unserem WAN-Bonding Angebot finden Sie auf unserer WAN-Bonding Seite.
Welche Uplinks und Verbindungsarten unterstützt die Plattform?
Unterstützt werden 4G/LTE und 5G mehrerer Mobilfunkanbieter parallel, Satellit, sowie Festnetz wie DSL, Kabel und Glasfaser. Mehrere Uplinks lassen sich gleichzeitig pro Router betreiben und über WAN-Bonding aggregieren. Die SD-WAN-Plattform überwacht Modems aktiv, erkennt Deadlocks, die andere Router-Betriebssysteme häufig übersehen, und setzt hängende Sessions per AT-Befehl oder kontrolliertem Modem-Reset zurück.
Wie funktioniert Zero-Touch-Provisioning in der Praxis?
Zero-Touch-Provisioning bedeutet: nach physischer Installation erledigt das Gerät den Rest. Bootstrap, Authentifizierung gegen die Plattform, Konfigurations-Pull, Anwendungs-Deployment und Anbindung an das Gerätemanagement laufen ohne manuellen Schritt. Voraussetzung ist Uplink-Verfügbarkeit am Standort, alles Weitere übernimmt die Plattform. Inkonsistenzen durch manuelle Erstkonfiguration entfallen, der Personalbedarf im Depot sinkt entsprechend.
Können Passagier-WLAN und Betriebsanwendungen sicher parallel laufen?
Ja, das ist der Standardbetrieb. Die Plattform setzt Netzsegmentierung über Software durch: VLANs trennen Verkehrstypen, Firewalls und Routing-Policies regeln Zugriffsrechte. Passagier-WLAN und Betriebssysteme laufen auf demselben Gerät, aber in separaten Sicherheitsdomänen. Updates an der Trennlogik werden zentral verteilt; lokale Eingriffe entfallen, weil die Konfiguration zentral als Quelle der Wahrheit gilt.
Welche Metriken liefert die Plattform über den Netzwerkzustand?
Metriken zu Modems, Uplinks, Sessions, Geräten und Containern werden in OpenMetrics-Format bereitgestellt und sind in Echtzeit sowie historisch abrufbar. Die Daten lassen sich in vorhandene Monitoring- und BI-Tools wie Grafana einbinden. Verlaufsdaten erlauben Service-Level-Reports und proaktive Wartung, statt Probleme nur reaktiv anzugehen. Observability umfasst Mobilfunkqualität pro Modem, Uplink-Verfügbarkeit, Bonding-Performance, Session-Aufbau und Konfigurations-Drift. Mehr zu unserer Observability finden Sie hier.
Welche Schnittstellen bietet die Plattform für die Integration?
REST-APIs für Konfiguration und Inventar, OpenMetrics für Telemetrie, Webhooks für Events. Damit decken Sie die Anbindung an Standard-ITSM, Monitoring und BI ohne Spezial-Konnektoren ab. Eigene Automatisierungen lassen sich auf demselben Weg umsetzen, etwa Ticketsysteme, Asset-Management oder Reporting-Workflows. Die Plattform versteht sich als Datenlieferant in Ihr bestehendes IT-Ökosystem, nicht als isolierte Konsole.
Systemintegratoren
FAQ
Was bedeutet Multi-Tenant für Systemintegratoren konkret?
Multi-Tenant bedeutet, dass Sie mehrere Endkunden über eine einzige Plattform verwalten, deren Daten und Zugriffe aber getrennt bleiben. Jeder Kunde erhält einen eigenen Mandanten mit eigenen Rechten, während Sie als Integrator die zentrale Sicht über alle Mandanten behalten. Sie legen Kunden, Standorte und Gerätegruppen an, ohne für jedes Projekt eine separate Installation zu betreiben. Das Gerätemanagement bleibt einheitlich, egal wie viele Kunden dazukommen. So wächst Ihre Kundenzahl, ohne dass die Zahl der zu betreuenden Systeme im gleichen Maß steigt.
An welche Hardware bin ich mit der Unwired Edge Cloud gebunden?
An keine bestimmte. Unwired Edge Cloud OS ist eine OpenWRT-basierte Linux-Distribution und läuft auf Geräten unterschiedlicher Hersteller, etwa Netmodule/Belden, Teltonika, Televic oder Advantech, auf den Architekturen ARM, x86, MIPS und PPC. Sie wählen je Projekt und Ausschreibung die passende Hardware und kombinieren Hersteller auch in einer Mischflotte. Damit vermeiden Sie einen Hersteller-Lock-in und können bei Nachbeschaffungen die verfügbarste oder wirtschaftlichste Hardware wählen. Das Gerätemanagement verwaltet alle Geräte zentral über eine Plattform, unabhängig vom Hersteller.
Wie viele Geräte und Kunden lassen sich über die Plattform verwalten?
Unwired Edge Cloud ist auf große Bestände ausgelegt und verwaltet tausende Geräte über viele Mandanten hinweg. Sie ordnen Geräte nach Kunde, Standort oder Projekt in Gruppen und rollen Konfigurationen gruppenweise aus. Neue Geräte übernehmen ihre Konfiguration per Zero Touch Configuration automatisch, sobald sie online gehen. Dadurch skaliert der Verwaltungsaufwand nicht linear mit der Gerätezahl, sondern bleibt über zentrale Gruppen und Automatisierung beherrschbar. Für Integratoren mit wachsendem Kundenstamm ist das der entscheidende Unterschied zu Insellösungen je Projekt.
Wie schnell kann ich neue Geräte und Projekte ausrollen?
Neue Geräte nehmen Sie per Zero Touch Configuration in Betrieb, ohne jedes Gerät vor Ort einzurichten. Sie hinterlegen vorkonfigurierte Profile oder eine individuelle Konfiguration je Gerät über dessen MAC-Adresse, und das Gerät zieht diese automatisch, sobald es online geht. So rollen Sie hunderte Geräte gleichzeitig aus. Der API-first-Ansatz erlaubt es zusätzlich, Provisionierung und Konfiguration zu automatisieren und in Ihre bestehenden Systeme einzubinden. Ein Technikereinsatz im Fahrzeug ist für die reine Inbetriebnahme nicht erforderlich.
Kann ich Passagier-WLAN für meine Kunden über die Plattform bereitstellen?
Sie richten Passagier-WLAN mit einem anpassbaren Captive Portal in wenigen Minuten ein und pflegen die Inhalte über ein grafisches CMS, ohne Programmierung. Login-Widgets, Fahrgastinformation und Design lassen sich je Endkunde anpassen und zentral verteilen. Das Passagier-WLAN läuft entweder als Container direkt auf dem Fahrzeuggerät oder aus der Cloud, je nach Gerät und Einsatzfall. Weil das Captive Portal je Mandant getrennt konfiguriert wird, betreiben Sie für mehrere Kunden unterschiedliche Portale über dieselbe Plattform.
Wie behalte ich den Netzzustand über mehrere Kunden hinweg im Blick?
Über die Observability der Unwired Edge Cloud. Sie erfasst Telemetrie, Metriken, Logs und Health Checks von Geräten, Uplinks und Anwendungen, in Echtzeit und historisch. Die Daten liegen im OpenMetrics-Format vor und lassen sich in gängige Monitoring-, BI- und ITSM-Tools einbinden. Sie überwachen den Zustand je Mandant und Gerätegruppe und erkennen Störungen oft, bevor der Endkunde sie meldet. Aus den auswertbaren Verlaufsdaten erstellen Sie zudem Service-Level-Reports je Kunde, ohne dafür ein zusätzliches System zu betreiben.
Wie binde ich die Plattform in meine bestehenden Systeme ein?
Die Unwired Edge Cloud folgt einem API-first-Ansatz mit Standard-APIs. Darüber automatisieren Sie Provisionierung, Konfiguration und Auswertung und binden die Plattform an Ihre bestehenden Betriebs- und Monitoring-Systeme an. Zusätzlich betreiben Sie über Unwired Edge Compute eigene Anwendungen als Container direkt auf den Fahrzeugroutern, OCI- und Kubernetes-kompatibel und isoliert vom Hostsystem. Container werden zentral aus der Cloud über die gesamte Flotte orchestriert; neue Dienste kommen so per Software hinzu, ohne dass die Firmware neu gebaut werden muss. Damit lässt sich die Plattform in heterogene Landschaften einfügen, statt sie zu ersetzen.
Wie bleibt eine Lösung über die Projektlaufzeit sicher und konform?
Unwired liefert über zehn Jahre Software- und Sicherheitsupdates, sodass Geräte über ihre Einsatzdauer aktuell und abgesichert bleiben und seltener getauscht werden müssen. Unwired ist nach ISO 9001 und ISO 27001 zertifiziert, DSGVO- und NIS2-konform und auf den Cyber Resilience Act vorbereitet. Updates spielt die Plattform per OTA über die Flotte aus; weil Fahrzeuge dabei oft offline sind, werden Konfigurationen nachgezogen, sobald ein Gerät wieder verbunden ist. So erfüllen Sie steigende Sicherheits- und Compliance-Anforderungen Ihrer Kunden, ohne zusätzliche Hardware nachzurüsten.
WAN Bonding
FAQ
Was ist paketorientiertes WAN-Bonding und worin unterscheidet es sich von Failover?
Paketorientiertes WAN-Bonding ist die fortgeschrittenste Form der Uplink-Aggregation. Mehrere Verbindungen wie 4G, 5G, Starlink oder DSL laufen parallel und werden auf Paketebene gebündelt. Klassisches Failover wechselt erst, wenn ein Link komplett ausfällt, und unterbricht dabei oft Sitzungen. Load Balancing trennt Verkehrsflüsse pro Sitzung und kann einzelne Sitzungen nicht beschleunigen. Paketorientiertes WAN-Bonding sendet hingegen jedes Paket über den aktuell besten Link und summiert so die Bandbreiten. Sitzungen bleiben auch beim Linkwechsel stabil. Die Unwired Edge Cloud setzt dieses Verfahren mit dem Bondix-Stack auf Edge-Geräten und einem Managed Bonding-Server um.
Welche Internetverbindungen kann ich für WAN-Bonding kombinieren?
Ja, paketorientiertes WAN-Bonding ist explizit für heterogene Uplinks ausgelegt. Sie können zum Beispiel zwei 5G-Modems unterschiedlicher Mobilfunkbetreiber mit einem Starlink-Terminal kombinieren und an stationären Punkten zusätzlich DSL oder Glasfaser einbinden. Die Bonding-Engine der Unwired Edge Cloud bewertet pro Link Latenz, Bandbreite und Paketverlust und verteilt Datenpakete entsprechend. Das ist besonders relevant für Strecken mit lückenhafter Mobilfunkversorgung sowie Industrial-IoT-Anwendungen mit hohen Verfügbarkeitsanforderungen. Tarife, Verträge und SIM-Karten organisiert der Betreiber selbst.
Brauche ich für WAN-Bonding einen eigenen Server oder eigene Infrastruktur?
Nein, eigene Server-Hardware ist für WAN-Bonding mit der Unwired Edge Cloud nicht notwendig. Der Bonding-Server läuft als gemanagter Dienst in Tier-One-Rechenzentren in EU & USA. Authentifizierung erfolgt PKI-basiert mit automatischer Zertifikatsrotation, Skalierung passiert nach Bedarf. Klassische On-Premise-Bonding-Lösungen erfordern Server, Lastverteilung und ein Wartungsteam. Der Managed Service ersetzt diese Komponenten und wird pro Edge-Gerät abgerechnet. Sie zahlen für genutzte Kapazität statt für Rack-Infrastruktur.
Funktioniert WAN-Bonding mit Starlink und gleichzeitiger 5G-Anbindung?
Ja, Starlink lässt sich vollständig in WAN-Bonding der Unwired Edge Cloud integrieren und parallel mit 4G/5G-Modems betreiben. Auf Strecken mit lückenhafter Mobilfunkversorgung schließt Starlink Funklöcher, während in gut versorgten Regionen 4G und 5G zusätzliche Bandbreite mit niedriger Latenz beisteuern. Die Bonding-Engine wählt pro Datenpaket den aktuell geeignetsten Link. Anwendungen wie Passagier-WLAN, Fahrgastinformationssystem oder CCTV-Streams bleiben dadurch durchgängig versorgt. Für den Bahnbetrieb sind zertifizierte Hardwarepartner verfügbar, die EN50155, EN50121 und EN45545 erfüllen. Starlink-Hardware und Tarif werden vom Betreiber beschafft.
Wie schnell lässt sich WAN-Bonding für eine Fahrzeugflotte einrichten?
Der Rollout von WAN-Bonding läuft zentral über das Gerätemanagement der Unwired Edge Cloud. Ein Bonding-Profil wird einmal konfiguriert und auf Fahrzeuggruppen angewendet. Beim ersten Start zieht jedes Gerät seine Konfiguration und den Bonding-Endpunkt automatisch aus der Cloud. Vor-Ort-Termine, manuelles Tunnel-Setup oder Zertifikatsausrollen entfallen vollständig.
Wie sicher ist die Datenübertragung über WAN-Bonding der Unwired Edge Cloud?
Der gesamte Datenverkehr im WAN-Bonding der Unwired Edge Cloud läuft durch einen Ende-zu-Ende verschlüsselten Tunnel zwischen Bonding-Client am Edge-Gerät und Bonding-Server. Authentifizierung erfolgt PKI-basiert, Zertifikate werden automatisch rotiert. Schlüsselmaterial wird zentral verwaltet und nicht manuell verteilt. Die Server laufen in Tier-One-Rechenzentren mit klarem Datenschutzrahmen in EU & USA. Unwired Networks ist nach ISO 27001 und ISO 9001 zertifiziert, was Anforderungen aus NIS2-Umsetzungen und vielen ÖPNV-Ausschreibungen direkt erfüllt. WAN-Bonding eignet sich damit auch für betriebsrelevante Daten wie Telemetrie, CCTV oder Fahrzeug-zu-Boden-Kommunikation.
Services
Unwired als ÖPNV-Partner
FAQ
Was bedeutet „ein Lieferant von der Ausschreibung bis zum Betrieb” konkret?
Unwired übernimmt für Ihr Kommunikationsnetz im Fahrzeug alle drei Phasen und trägt dafür durchgehend die Verantwortung. In der Planung stellen wir ein herstellerneutrales Ausschreibungstemplate und technisches Know-how bereit. Die Ausschreibung erstellen Sie selbst. In der Hardware-Logistik beschaffen wir Router, Antennen, Switches und Verkabelung über eine Lieferkette. Im Betrieb übernehmen wir Inbetriebnahme, Überwachung über die Observability der Unwired Edge Cloud und Entstörung. Statt mehrere Lieferanten zu koordinieren, haben Sie einen Ansprechpartner und eine Gewährleistung von der Ausschreibung bis zum Betrie
Unterstützt Unwired bei der Planung eines Kommunikationsnetz-Projekts?
Ja, mit Informationen und Werkzeugen. Unser Ausschreibungstemplate für Edge-Netzwerke zeigt, welche Anforderungen ein solches Projekt umfasst: Funkabdeckung, Anwendungen wie Passagier-WLAN oder Fahrgastinformation, Hardware, Software sowie regulatorische Vorgaben. Ergänzend teilen wir technische Stände zu Konnektivität und Plattform. Die Ausschreibung erstellen Sie eigenständig und herstellerneutral, sodass mehrere Anbieter vergleichbar bleiben und im späteren Betrieb keine Anforderungen fehlen.
Übernimmt Unwired auch die Beschaffung der Hardware oder nur die Software?
Unwired übernimmt beides. Die Beschaffung und Logistik der Bordausstattung, also Router, Antennen, Switches und Verkabelung, gehört zum Leistungsumfang. Weil die Unwired Edge Cloud herstellerunabhängig arbeitet, sind Sie nicht an einen einzigen Gerätehersteller gebunden und können auch Mischflotten ausstatten. Sie erhalten Hardware und Plattform aus einer Hand, mit einer Lieferkette und einem Ansprechpartner statt getrennter Hardware- und Softwareverträge.
Welche Geräte und Hersteller werden für das Kommunikationsnetz unterstützt?
Edge Cloud ist herstellerunabhängig und unterstützt Router und Access Points von Herstellern wie Netmodule/Belden, Teltonika und Televic für Bus und Bahn. Sie können Geräte verschiedener Hersteller kombinieren und Bestandsgeräte einbinden, statt eine Flotte komplett zu tauschen. Das Gerätemanagement verwaltet alle Geräte zentral über eine Plattform, unabhängig vom Hersteller. So vermeiden Sie Vendor-Lock-in und behalten die Freiheit, bei Nachbeschaffungen die wirtschaftlichste oder verfügbarste Hardware zu wählen.
Wie läuft der Betrieb nach dem Rollout und gibt es Support bei Störungen?
Neue Geräte übernehmen ihre Konfiguration per Zero Touch Configuration automatisch, ein Technikereinsatz im Fahrzeug ist für die Inbetriebnahme nicht nötig. Im laufenden Betrieb überwacht Unwired den Zustand von Geräten, Uplinks und Anwendungen über die Observability der Unwired Edge Cloud. Telemetrie, Metriken und Health Checks liegen in Echtzeit und historisch vor und lassen sich in bestehende Monitoring-Tools einbinden. Viele Störungen lassen sich so erkennen, bevor sie den Betrieb beeinträchtigen. Die Entstörung erfolgt nach vereinbartem Service-Level (SLA), Sie können den Betrieb aber auch selbst steuern.
Wie stellt Unwired sicher, dass das Netz auch langfristig sicher und konform bleibt?
Unwired liefert über zehn Jahre Software- und Sicherheitsupdates, sodass Geräte über ihre Einsatzdauer aktuell und abgesichert bleiben und seltener getauscht werden müssen. Unwired ist nach ISO 9001 und ISO 27001 zertifiziert, DSGVO- und NIS2-konform und auf den Cyber Resilience Act vorbereitet, was die Erfüllung steigender regulatorischer Anforderungen erleichtert. Neue Funktionen kommen per Software hinzu, ohne dass zusätzliche Hardware verbaut werden muss. So bleibt Ihre Investition über den gesamten Lebenszyklus tragfähig.

